5. Lauf
OR6 in Erfurt
11. – 12. Juli 2009
Trotz der ausgesprochen unsicheren Wetterlage fanden sich fast alle gemeldeten Teilnehmer auf dem bestens vorbereiteten Gelände des 1.RC-Buggy-Club Erfurt e.V. ein. Schön für die Stimmung, dass viele der Fahrer auch schon frühzeitig angereist waren. Die Campingwiese bot schon am Freitag Abend nur noch Lücken für schmale Zelte und alle taten gut daran, sich nicht nur häuslich, sondern auch frühzeitig wasserdicht einzurichten.
Die Trainingsläufe begannen am Samstagmorgen schon sehr früh und stets mit vollem Fahrerstand. Mit etwas Organisationshilfe konnte dem Ansturm dann schnell Paroli geboten werden und es war jedem möglich, ausreichend Trainingsluft zu schnuppern.
Der Beginn der Vorläufe war pünktlich und schon frühzeitig die Dominanz der bislang im 4WD-Cup Führenden auf der Ergebnisliste des ersten Vorlaufs zu erkennen. Das spornte an und hier und da war man schon am umrüsten, um der feuchten Wetterlage besser gerecht zu werden.
Beim 2ten Vorlauf wurde es dann zusehends nasser und wer schon ein passables Ergebnis in der Tasche hatte, ließ seinen Racer lieber in der Garage. Es regnete sich ein und in den trockenen Pavillon-Oasen wurde es schnell gemütlich.
Der Morgen des Sonntags ließ nach der nassen Nacht dann Wetter-Optimismus aufkommen. Nach eifrigen Streckenentfeuchtungsarbeiten stand der Racetrack für den dritten Vorlauf bereit. Nur wenige Mutige wagten sich auf das ungriffige Terrain und wurden leider auch nicht mit besonderen Rundenzeiten belohnt. Der ein oder Andere brauchte aber den dritten Vorlauf, um mit einer ganzen gefahrenen Runde überhaupt erst einmal in die Liste für die Finalläufe zu gelangen. Kleine Unterbrechungen durch die immer noch unruhige Wetterlage endeten dann aber stabil in trockenen Finalläufen. Die Strecke dafür dann bestens eingefahren und ermöglichte sowohl der 2- als auch 4WD-Fraktion gute Bedingungen auf einem nahezu optimalen Untergrund.
Verdient und fast zu jeder Zeit dominant auf der Strecke war Ertugrul Tiryaki (Atze) dann auf dem ersten Platz, dicht gefolgt von Özgür Derin, der ihm mit seiner guten Reifenwahl fast den Rang abgefahren hätte. Auf dem Dritten dann Volker Müller, der mit seinem MCD-NJ-Industries-Symbioten immer für einen Platz auf dem Podest gut ist. Den unglücklichen 4ten Platz nahm Christian Lebist ein, der so souverän fuhr, dass die 2 Sekunden zum dritten Platz schon mehr als nur ärgerlich waren.
Die Dominanz der MCD’ler war schon beeindruckend. Hier aber nicht die Masse, sondern die Leichtigkeit, mit der die MCD-Piloten immer wieder schnell das Setup ihrer Fahrzeuge auf die Streckenbedingungen einstellen konnten. Das nahezu perfekte Seriensetup der MCDs wurde zwar nur geringfügig verändert, aber ergänzt mit der richtigen Reifenwahl waren die vorderen Plätze möglich.
Gratulation an das Siegertreppechen: Ertugrul Tiryaki, Özgür Derin und Volker Müller … alle mit MCD und ultimativ viel Alu unterwegs.